Pauschale Regelungen - wie zum Beispiel die Anhebung des Renteneinstiegsalters - führen aber angesichts der großen Unterschiede zwischen den Älteren zu großen sozialen Ungerechtigkeiten. „Die Älteren“ gibt es nämlich nicht. Bei anhaltend hoher Massenarbeitslosigkeit werden sich zwei seit geraumer Zeit wirksame widersprüchliche Tendenzen massiv verstärken. Der gut- bis hochqualifizierte, uneingeschränkt leistungsfähige und gesundheitlich intakte Teil der älteren Erwerbsbevölkerung wird eher problemlos länger tätig sein und durch höhere Versicherungs- und geringere Rentenlaufzeiten zur Entlastung der Rentenverschärfung beitragen.
Gleichzeitig werden sich für einen Großteil der Älteren, die nicht bis zur Regelarbeitsgrenze arbeiten können, die Probleme beim Altersübergang massiv verschärfen:
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